early

the early bird gets the worm
the early cat gets the bird
the early driver (+ car) gets the cat
the early heart attack gets the driver.
[ad.lib.]
the earliest worm gets none of all the fun.

[mvs:990629]

earth (and some other planets, if concerned)

squatting the squatters – the right to ob.sess : po.sess and disappear.
[ad.lib.]

the earliest worm gets none of all the fun. the latecomer gets all the left overs.
so what is that all about – hi there – are you still with me?…

> nomaden

[mvs:020308]

eclipse

bevor es taghell war
wurde es kurz nacht.
(and vice versa)

[mvs:990811]

 

"it's always night, or we would'nt need light"

thelonious monk

(motto in : thomas pynchon : against the day)

> glow in the dark

[mvs:080530]

ecrire

„Je n’écris pas por vous, pour un lecteur, pour la maison Larousse! J’écris pour mon plaisir. Jamais j’en céderai rien.“

paul leautaud

> regard

eldern (ganz all·ein, wie die kiddies), pflotscht in the uni V arse

unwillig, mit pelzigem geschmack auf der zunge, mit unbehagen, verwirrt spricht man von den ältern (später, damals) : als ob sie in aller kindheitswahrnehmung schon in einem ∞ mythologischen bereich gewesen wären (riesig gross und diez¡ und daz¡) : sie sind besiègt püpertörig (ganz sinnlos – ohne ihr hinzutun), und, und dann, weil halt der tod sie überrantschzte odder – sssooo und doch noch mit dem nachgeschmagk präsent, sinΩtse. und eorum, for havens sake, muss man doe elternbeaiegen : die abnabelung, das ego : die illusion der einzigartigkeit, ¡zig futile!. dann, der wunsch nach kommuni·tät. bitz sozie·tät. bitz pels, nicht nur auf der sunge, sondern an heaut und höör. über·öll new lernen: sprechen sägen lieben : alles wunder. mit bitz glüch nich moldy. kön chamfferchuggeln. keene grossmudderggüsse, guddgemeinde. : is alles truurig : all die libbe, ins uni vers geßungenküssdd. abber doch nichvergebbn Z. leider oder eben dochnich. singend sang. sängt noch hüdde. lost - √ over küm over my dear – there is hype n hüp : no word can ever word the extent of pain. not all so blöd. butt bit verwunderig that all.butt om still loving.
(silly bit aloof me am.) ((nö wönder nö döt.))

wie schön wär es, man könnt was singen, ganz klar und inmich, und eine würd es hören. (can a hear me?)
„lost? me? no way! a’m a gdrawned up now!“ (see above n’ abütt.)
“ah'm fine and who'n'how are you?”

[mvs:080910]

éloges

die absicht, in dieser subjektiven enzyklopädie menschen quasi ein loblied zu singen, war und ist mir fremd – trotzdem häufen sich mit meinem zunehmenden alter die respektverweise auf längstverstorbene menschen, die ich als freundinnen und freunde, leider nur einseitig : wegen sie schon tot – ganz jean paulisch würde ich sagen : hätte ich sie doch umarmen und küssen können (ja, so kann ich sein) - in meinem leben schätze – oft mit grossem vertrauen. da sie oft schon so tief vergraben und vermodert sind, dass sie nicht mehr stinken, was bei vielen ihre subversive qualität war : das gegen das parfüm der verlogenen gekrümmten dashabichmirauchschonnichtgedachtfurzenden gegengift auskotzende : die wut der klaren einsicht gegen die machtgierigen religions- und herrschftsverklärenden sklavenhalter : undsoweiter. die empörung lässt sich nicht unterdrücken, auch wenn keine spur aus dem schlammigen dreck ans trockene führt. aber drum und zum immerwährenden trotz soll man seine vorfahren im geist bewahren, auch wieder ins bewusstsein bringen: die atheisten und skeptiker der letzten jahrhunderte und, naja, jahrtausende, sind meine popstars. sie sind zwar alles andere als populär, und populär sollen sie auch nicht sein : weil populär ist ein berechtigtes schimpfwort für massenkulturindustrie und an diesem himmel sind meine sterne ja durchaus leider nicht – schön wärs ja, aber dann wärs nicht mehr industrie (lassen wir das für den moment). wie auch immer : ich singe das lied für die freundinnen und freunde : krächzend und mit schriller stimme, blutstockend, herzzersplitternd, genickabknickend, dumhheiterwürgend : so hoff ich : dass das elend aufhört. aber ich weiss : stumpfsinn ist der sinn der welt. und ja, heute, so 2017, wird wieder mal darüber sinniert, ob der erste homo sapiens sapiens doch nicht in afrika, sondern in südosteuropa, also so zirka in erdogans land oder so bitz näher im kurdengebiet und zwar 7 millionen vor oder so in etwa sich vom affen getrennt hat. oh wei. also das scheint mir jetzt nicht grad so weit weg – und bitz andere probleme habe ich auch. wenn ich jetzt noch katzen hätte, also so eine kommune, dann würd ich sagen: so, jetzt geh ich meine katzen füttern und dann leben wir weiter zusammen, so ganz wie es sich ergibt. und dann schauen wir zum fenster hinaus und warten auf den sapiens. (just kidding: so doof sind wir feliden doch nicht: sapiens sapiens : ist ein volkslied aus dem 19. jahrhundert, ein kanon, der geht so: homo sapiens sapiens / homo sapiens sapiens / ad. infinitum aber als kanon natürlich so, dass immer homo und sapiens gleichzeitig brüllt, etc.. also das ist so bitz wie religion: die anderen glauben, dass da mal etc. und drum glaub ich auch, weil da ists geschrieben. diese selbstreferentielle perpetuation der il-faut-demandez-le patron-mentalität geht mir seit längstem schwer auf den sack. und ich hab genug.


ich schreie für : geoffroy vallée, 1574 gehängt und verbrannt für seinen text ‚L’Art de ne croire rien’.


ich schreie für: add as you like. there are many.

LIFE IS STRANGE : more to follow!

> étienne de la boëtie

[mvs:170524]

emotion

manchmal hab ich mich gern, manchmal etwas weniger, manchmal find ich mich ekelhaft.

nicht immer hab ich das bedürfnis, diese zustände zu kommentieren. manchmal darf man auch verschwinden.
dann tauch ich wieder auf : vieles (nicht alles) ist noch da. geflickt: in bezug auf ‚keine ahnung’, aber am morgen steh ich auf, und denk, das bin ich. (seltsam: als ob es so etwas wie ein ich nach so langer zeit (historisch: generell : daseinswahrnehmung, ichwahrnehmung) noch gäbe – die ‚geschichte lehrt’ (historia docet) – null ahnung ausser der ahnung, dass da schon so etwas wie ein ‚ich’ herumschwirrt.)

ich bin sehr schnell im kapieren (capisci?! certo), wenn es um ??? geht. ich bin sehr schwerbegriffig, wenn es um ??? geht.

musik: etta james: mama didn’t raise no fool.

> verschwinden > freud > vänçi > «indianerstatements» > zündhölzli, das leben ist wie ein > jakob böhme > ens, entis > die fliege ‚felicitas’ > befindlichkeiten

[mvs:030712]

empirie des subnormalen (l'empirie du subnormale)

enzyck I

„das motiv, das mich getrieben hat, ist sehr einfach. manchem, so hoffe ich, könnte es für sich selber genügen. es war neugier – die einzige art neugier, die die mühe lohnt, mit einiger hartnäckigkeit betrieben zu werden: nicht diejenige, die sich anzueignen sucht, was zu erkennen ist, sondern die, die es gestattet, sich von sich selber zu lösen. was sollte die hartnäckigkeit des wissens taugen, wenn sie nur den erwerb von erkenntnissen brächte und nicht in gewisser weise und so weit wie möglich das irregehen dessen, der erkennt? es gibt im leben augenblicke, da die frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und anders wahrnehmen kann, als man sieht, zum weiterschauen oder weiterdenken unentbehrlich ist“.

michel foucault: sexualität und wahrheit II

 

„Wenn es ein Werk von etwa zehn Folianten gäbe, worin in nicht allzu grossen Kapiteln jedes etwas Neues, zumal von der spekulativen Art, enthielte; wovon jedes etwas zu denken gäbe, und immer neue Aufschlüsse und Erweiterungen darböte: so glaube ich, könnte ich nach einem solchen Werke auf den Knien nach Hamburg rutschen, wenn ich überzeugt wäre, dass mir nachher Gesundheit und Leben genug übrig bliebe, es mit Musse durchzulesen.“

georg christoph lichtenberg: sudelbuch k 56

 

„A“ll of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

samuel beckett: worstward ho.

> arbeitsmethode

enzyck II

Zu schreiben "à la Montaigne", "Montaigne so gut es geht", so Jean Paul auch in seinem nachgelassenen Vita-Buch, das bedeutet eben: "...nach Montaigne; Versuche zu reden über alles und sich nur daneben". "Nur daneben" wiederum bedeutet: in der dem Essay entsprechenden Form der Digression, der 'musivischen Schreibweise'. Montaigne selbst bekräftige nicht nur – so in der Übersetzung von Johann Daniel Tietz (1753/54), die Jean Paul wohl bekannt war – dass dieses Buch im Grunde nur von ihm handeln werde ("Also bin ich selbst die Materie meines Buches, geneigter Leser"), sondern verteidigte auch, über den Umweg Plutarch, seine eigene digressive Schreibweise als eine hervorragende Verbindung von Poesie und Wissen:

"Ich gerathe auf Abwege: aber mehr muthwillig, als aus Unachtsamkeit. Meine Grillen folgen einander, aber zuweilen von weitem; und sehen einander an, aber von der Seite. (...) Ich liebe den poetischen Gang, das Hüpfen und Springen. Die Poesie ist, wie Plato sagt, eine leichte, flüchtige, entzyckte Kunst. Es giebt in dem Plutarch Werke, wo er seine Hauptsache vergisst; wo das, was er sich ab zu handeln vorgesetzet hatte, nur zufälliger Weise hinein kömmt, und ganz mit fremder Materie überhäuft ist. (...) Wie schön ist diese Abwechslung und alsdenn am meisten, wenn sie am nachlässigsten und ungekünstelsten zu seyn scheint! (...) Meine Schreibart, und mein Gemüth, schwärmen beyde herum. (...) Bücher sehen, so viel als sie ansehen; und sie durchlaufen, so viel als sie fassen: so würde ich unrecht haben, wenn ich mich so unwissend machte, als ich thue. Kann ich die Aufmerksamkeit des Lesers durch die Wichtigkeit der Sache nicht erhalten: gut, es ist doch allezeit etwas, wenn ich sie durch meine Verwirrung erhalte."

aus: andreas b.kilcher: mathesis und poiesis

enzyck III

eine zyklopen-, ens-, entis-, enzyklopädie-arbeit leuchtet im überschreiten des zyklopenröhrenblicks dann auf, wenn die lemmataverweise (also wenn ein lemma auf ein anderes lemma hinweist) in bereiche führen, die in der enzyklopädie nicht erschöpfend behandelt sind. wo die weissen landkarten blühn, da will ich denkabenteuer haben. was von ens zu enzyk (wie entzückend und enzyklopädisch auch immer) transferiert ist, ist das letztlich angefallene, leider immer auch das möglicherweise abfallende. was man weiss, will mehr. ob flicke helfen, ist schwer zu sagen – flicke sind exkursionen ins unbekannte: wie sieht das schon bekannte nachher aus?

zwischen konservativismus (erhalten, flicken, was da ist) und neugier (die lücken schliessen) gibt es, zwischen handarbeit und gesang, viele mittel, am leben teilzunehmen. das unausgesprochene, aber andeutungsweise daraufhin verweisende, ist ebenso wichtig wie das ausgesprochene. das verfolgen von durch texte nur angedeutete aber nicht ausgedeutete ist, im sinne eines ergänzungsflickes, genauso bedeutend wie dasausgesprochene. das perfekt produzierte wie das perfekt geflickte sind mir fremd. „there is no such thing“.

wenn mich der teufel reiten würde, was er leider gar nicht kann, weil ich nicht an ihn glaube (was ich aber gerne tun würde, wenn mir glauben möglich wäre und er an mich glauben könnte), würde ich sagen: „seht: eine metapher!“ (=überlebensflick). so sag ich jetzt halt (und das soll ja niemand glauben): „jeder text ist eine metapher, jedes lemma lebt nur von seinen querverweisen, jeder querverweis lebt nur von seiner impliziten utopie des ‚mehr’, jedes ‚mehr’ lebt durch seine absenz, jede absenz lebt durch das imaginierte gefüllte (volle)“.
die schönheit einer enzyklopädie liegt ebensosehr im ausgesprochenen wie im implizit möglichen – und: in der absenz.

> geistesblitz

[mvs:030607 etc.]

enzyck IV (empedoklessig)

enzykend : einäuglein, wachst du? (grimm?) : jeder sieht die welt als ganz alles : so ganz allein und röhrenblickig. so schön, wenn alle blicken. (ganze abteilung einäuglein marsch. blick in alle richtungen des zirkels geworfen : rückmeldung : das blinde zentrum wird’s schon zusammenführen.

[mvs:070403]

SEwempedoklessignorelli

lieber s:
ein bild aus dem loch steigend in was? mehr ziseliertes loch? chaos (minus was man meint man weiss - aber so schwarz/weiss siehts ja doch wieder signorelli-bekannt aus) . aber trotzdem: ein erstaunliches bild.
herzliche grüsse
venice

ps: ich war dann doch erstaunt (baffled), als ich die compi-abkürzung für das bild (den bildtitel) sah : 'empedoklessig' - ...??? (aus empedoklessig)norelli)) gebastelt.

> zyklop > clearwater beach

[mvs:0102..]

enzyklopädie

enzykend : einäuglein, wachst du? (grimm?) : jeder sieht die welt als ganz alles : so ganz allein und röhrenblickig. so schön, wenn alle blicken. (ganze abteilung einäuglein marsch. blick in alle richtungen des zirkels geworfen : rückmeldung : das blinde zentrum wird’s schon zusammenführen.

[mvs:070403]

enzyklopädie, erste (oder kinderlexikon)

mein erstes lexikon habe ich im vorlesealter bekommen – die bildtextkombination ist sehr einfach gehalten, aber als darstellungsprinzip scheint mir das einleuchtend gewesen zu sein. dass ich heute die bildtextassoziation nicht als gegenseitiges explaining the obvious verwende, sondern als widerspruch und erweiterung, hat mit denkweisen zu tun – nichts fällt mit sich zusammen.

SEw kinderlexikon01

dass ich aber gleichzeitig ein kinderbuch hatte, das mit ‚verkehrte welt’ betitelt war und doch alles auf den kopf stellte, ist wohl auch ein grund, dass der blick auf die welt etwas verunsichert wurde: stimmt das jetzt, oder ist es genau umgekehrt oder ungenau ganz anders?

SEw verkehrte welt2
SEw verkehrte welt3

lit.: wihelm berger: witte kinderlexikon. witte freiburg/breisgau 1953


> preambel > lesen ist gesund > tautologie

[mvs:161230]

episteme

interaction

was geht hier vor?

zusammentreffen von zwei individuen mit verschiedenen absichten?

michel, tait tois, no clue, everyone.

SEw foucaulkatze01

> regard

erinnerung / repetition

„im homer sind die vielen, unendlich oft vorkommenden phrasen, tropen, bilder und redensarten so steif, starr und mechanisch eingesetzt, als wäre es mit schablonen geschehen.“

a.schopenhauer: parerga & paralipomena II.2.


in der ‘stumpf’schen chronik’ werden bilder repetitiv beigegeben (je ein bild für christliche kaiser, päpste, einige für könige, morgenländische sultane, adlige verschiedener dienstgrade, belagerte städte, schlachten, feuersbrünste usw.) - heute nennt man solche standards ‘icons’ und ‘logos’. das hilft nicht nur den analphabeten, es hilft auch der erinnerung - die erkennungsmelodie summt sich durch das ganze buch.
wirklich erst- oder einmalige ereignisse sind nicht vorgesehen: seit der bibel ist alles vorgegeben. es ist ein ordnungssystem mit gegebenen komponenten, die tangrammässig neu zusammengesetzt werden, die grenzen aber nicht überschreiten können.
ist erinnern nicht mehr als das einüben einer akzeptierten autobiographie, einer geschichte? was sich nicht einordnen lässt, produziert brüche in den systemen - es lässt sich nur schwer erinnern; vielleich häufig als lücke, die weisse stelle im fotoalbum, wo eine fotografie herausgerissen wurde, das bewusstsein des nicht erinnern-könnens.


oder: l.wittgenstein, tractatus: “7. worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“, - verlassen der geschichte ins mystische.
es gibt keine umfassende erinnerung (geschichte) in irgendeiner sprache. es gibt die sich permanent verändernden erinnerungsfragmente.
(„fantasie ist gedächtnis“, j.joyce zitiert irgendwo in f.budgen; und „the same renew“)


„Ich nehme an, bin aber nicht ganz sicher, dass es kaum eine Gesellschaft gibt, in der nicht grosse Erzählungen existieren, die man erzählt, wiederholt, abwandelt; Formeln, Texte, ritualisierte Diskurssammlungen, die man bei bestimmten Gelegenheiten vorträgt; einmal gesagte Dinge, die man aufbewahrt, weil man in ihnen ein Geheimnis oder einen Reichtum vermutet.

(michel foucault: ordnung des diskurses)

> geheimgesellschaften

[mvs:920803]

erinnerung / titel

(titel zu : ‚erinnerungen & titel’ : („müsste unbedingt mal gesagt werden“)) :

„ich erinnere mich, es fällt mir bloss nicht ein, sonst würd ich es auch nicht sagen, weil es längst erzählt wurde“.

> karl kraus >“ehrlichkeit – was ist das? gestern - heute - morgen“ (vortrag gehalten am 14.01.2009 in clandestine, az, usa)

[mvs:090114]

erklärung (vertrauen)

general moltke erklärt wilhelm II. den schlieffenplan.

SEw skb0906 060 erklaerung

[mvs:090621]

erleuchtung, rezept

ist nur eine empfehlung aus erfahrung: einen monat lang keinen alkohol zu sich nehmen, dann einen guten gutsch bier auf nüchternen magen trinken.
(und ganz abgesehen davon: in erleuchtetem zustand bin ich ziemlich unerträglich – selbst für mich: ich beweg mich zwischen schlechtem witz und zerlaufenem fett.)

> jean paul > glow in the dark

[mvs:040204]

essen

ich hab hunger, die katzen auch : = cannelloni mit thon : teigwaren für mich, thon für die katzen : that’s what i call a fair deal. (and never call it a ‚win win situation!’)

[mvs:060718]

ethnograph : volksreporter

ich halte mich nicht für einen ethnographen. vielleicht bin ich allzu egozentrisch, ganz auf einem planeten, der mir nicht so recht bekannt ist, darauf aus, zu beschreiben, was mir begegnet und zufällt. vielleicht bin ich zu unreflektiert, um die distanz zur analyse und selbstanalyse herzustellen. ich bin kein trabant, der um den heimatplaneten herumschwirrt. ich berichte, was die sinne melden. ich mische alles durcheinander, aussen und innen, unabgegrenzt, tragung, übertragung, gegenübertragung, gegengegenübertragung. der diskurs heisst : ich bewege mich und werde bewegt. es ist ein schubsen und zerren, ein fliegen und fallen. stürcheln und schauen : alles welt. alles ich. bis dann.

[mvs:060612]

ethnologie

ein kompliziertes und komplexes konstrukt der neugier, das allerseits in geflick ausartete. einerseits in imperialismus und kolonialismus : (protektorate (sic!, vor wem denn wurde wer und was da beschützt), missionen), andrerseits kulturimport (von frühem philosophieaustausch bis zu picassos porträts, die ohne afrikanische skulpturen nicht möglich gewesen wären). herrschaft als kulturen flicken in bezug auf die eigene, kulturimport als flickwerk an der eigenen kultur.

(griechen, araber, chinesen, japaner in bezug auf abendland/europa.). und was hat antonin artaud von den tuahamaros gelernt/geflickt?

was man von anderen zu verstehen vermeint.
„als affe durch europa“ : forschungsprojekt mvs 1995 (1972).

> kulturimport, kulturexport > hin & her > hobos & bums

[mvs: 020614]

ethnopoetisches programm

Fichtes (Hubert) konsequent erweitertes Programm: Ethnographie und Poesie nicht nur zu verbinden, sondern beide Produktionen im Sinne eines „concettos“ entstehen zu lassen, beide Formen menschlicher Kreativität situativ neu zu entwickeln – von den Anfängen an, beziehungsweise aus den Situationen und Sensationen heraus, soweit man sie zu fassen bekommt. Dieses Programm setzt gegen das Spezialistentum und versucht, interdisziplinäres Denken hinter sich zu lassen, denn es zielt nicht auf Wissenschaft und Theoriebildung, sondern auf Bewusstseins-, Erfahrungs- und Erkenntnisprozesse. Der Vorgang des Erfassens von Fremdphänomenen ist dabei ebenso wichtig wie das Resultat. Der Vorgang der Selbstbeobachtung ist für dieses Erfassen konstituiv. Das „Präparieren von Erfahrungstrophäen“ lehnt Fichte ab; Devereux fordert für die Wissenschaft die „Wiedereinführung des Lebens“ und die „Wiedereinführung des Beobachters“.

einleitung: hans-jürgen heinrichs (7-48) in: leiris, michel: die eigene und die fremde kultur.

euphorie

also : wenn mir mal jemand euphorie als zustand und weltwahrnehmung erklären könnte, dann würd ich mal versuchen, die absenz von euphorie zu worten. das ist nicht einfach, weil da fehlt die inspiration, der impetus, das feuer : alles, was gemeinhin als verführerisch schön und lesbar gilt. die absenz von euphorie ist die absenz von euphorie. diese selbstreferentielle wurstigkeit der erklärung ist genau das, was der präsenz der euphorie nicht fehlt, sie aber präzis bezeichnet. ‚genau das’ ist der zustand der uninspiriertheit. die uninspiriertheit ist nicht genau die absenz von euphorie, sondern einfach absenz von geist. der ‚geist in absentia’ ist aber per se seit jahrtausenden ein gespenst, das in vielsten formulierungen gestalt angenommen hat, zum beispiel in der form von ‚geist’ und euphorischen emaniationen. also das, was man ‚common sense’ nennt. (also : je mehr geist, desto mehr geist. absens : naja, ich versteh mich und geh gleich ins exil.)
der geist und das gespenst sind phänomene, die wenig untersucht sind in bezug auf andere phänomene, die andere in raumzeitterritoriallokalglobalen zusammenhängen erfroschen. wie erklärt sich dummheit? de stultitia und über das zusammenleben : unergründet.
überhaupt = generell (und ich erlaube mir diese arrogante aussage : bitz mehr wach wär weniger schläfrig. (ist alles nur verzweiflung.)
vielleicht wärs schön, wenn sich jemand mit diesen themata eingehender befasste. es könnte doch eichhörnchen zum wilden springen animieren : platzwechsel.
(und wenn dann wieder jemand den spruch von sich gibt „dank dir, dass du das gesagt hast“, so ganz euphorisch übereinstimmung mimend und das gesagte beklatschend, dann werd ich vom furor teutonicus gepackt (der ja, wie gemunkelt wird, durch fliegenpilz- oder psylocibinpilzessen ausgelöst wurde – wie dem auch sei, mich packt das grauen und die wut.)

> stand der forschung > state of the art > geist > ungeist > collatoral damage

[mvs:041119]

evidence bags

die sicherstellung von material, von spuren zur weiteren auswertung – ein gedächtnis vor dem gedächtnis des noch nicht gewussten.
ein versuch, anhaltspunkte für etwas angenommenermassen geschehenes zu finden, die geschichte des vorgefundenen zu rekonstruieren.
diese transparenten tüten ähneln den transparenten filmen der fotografien: sie enthalten etwas sichtbares, sind aber auf eine erklärung oder entwicklung angewiesen, wenn sie nicht nur auf sich selbst zurückverweisen sollen: sie sind also nur kontextuell verständlich.

die dokumentationen nach den ereignissen (nach flugzeugabstürzen zb.) versuchen aus einer vielfalt von evidenzien und den aussagen von augenzeugen und beteiligeten das ereignis zu erhellen. dass damit aber immer auch eine neue geschichte geschrieben wird, die mit dem dokumentierten ereignis zwar verwandt, nicht aber identisch ist, wird von den auswertenden mitberücksichtigt, hinterlässt aber auch einen spielraum für den zweifel. diesen spielraum versuchen die spurensicherer und ermittler möglichst klein zu halten.

[mvs:911008]


evidenzien sammeln : die materialisation der sicht.

[mvs:060612]

> ermittlung > zweifel > forensik > archäologie > erinnerung

ex cerpt

„But I’m not a serpent, I tell you!“ said Alice. „I’m a – I’m a ....“
„Well, What are you?“ said the Pigeon. „I can see you’re trying to invent something!“
„“I – I’m a little girl,“ said Alice, rather doubtfully, as she remembered the number of changes she had gone through, that day.

lewis caroll: alice’s adventures in wonderland


michel foucault wird in den geisteswissenschaften (im deutschsprachigen, im anglophonen raum, bitz nachträglich) so sehr rezipiert, dass sich fakultäten danach benennen könnten : ist das jetzt ein quantensprung oder doch nur hegels ende?
(die erledigung von denkansätzen und –bewegungen, die durchaus neu sind, durch die akademie ist ein bekanntes phänomen : hegel, schopenhauer, nietzsche : bewunderung und entzauberung gehen zyklisch mit der eintönigen langeweile des widerkäuens einher : die demokratisierung des denkens geht nicht parallel mit der einsicht (das mag arrogant tönen : und ist auch bitz so gemeint : ich mag die foucaultexegeten nicht mehr hören : ist wie immer : im anhänger fährt das vieh, am steuer sitzt der metzger (und ich bin fast, nur fast (ich überlegs mir nochmal, bei einem pastis) versucht zu sagen : zum glück!)). ich bin ja auch erstaunt : ich versuch noch immer die konsequenzen von foucaults denken und seine spässe zu verstehen, und schon ist das alles doktrin. wenn der mensch mit seinem denken so einfach gestrickmustert ist : warum ist denn nicht schon alles klar? da hätten wir ja seit hammurabi bis heute alle probleme gelöst und könnten in ruhe mit gott einen pastis vor dem odeon trinken (auch ein schönes büchlein : giovanni blumer und anton bruhin: „gott lebt“ (verlag? (baviera?) finds grad nicht : wer zu viele bücher hat... – hätt gern auch einen kurzen spruch zu gott draus zitiert, weils erhellend ist, bei einem pastis...) als ersatzdroge, methadon für das opiumersatzmittel religion : johann most (*1846 in augsburg, † 1906 in cincinnati, usa, emigrant und imigrant, von planet zu planet): „unter allen geisteskrankheiten, welche, ‚der mensch in seinem dunklen drange’ sich in den schädel impfte, ist die gottespest die allerscheusslichste“ (ist halt bitz plump, aber eine klare aussage, wenigstens) und mao tse tung (von da bis da, kümmert nicht mehr so sehr, 20.jahrhundert): „probleme ideologischen charakters oder streitfragen, die im volke entstehen, können nur mit der methode der demokratie, mit der methode der diskussion, kritik, überzeugung und erziehung, nicht aber durch zwangs- und unterdrückungsmassnahmen gelöst werden“ : war mao ein schweizer? könnte auch von pestalozzi sein (und lieber mao von tun : wie hast du das in deinem reiche umgesetzt? was ist da zwischen göttlichen kaiser absetzen und im yang tse kiang-schwimmen (fotomontage hin oder her : egal, du schwimmst) und dem volk und dir geschehen? ist das alles eben auch wie es im i ging steht : politik = machtbalance? lieber grad machiavelli lesen oder das handorakel von gracian, balthasar, das ich auch allen empfehle. (noch lieber empfehle ich vom balthasar gracian, der so von anfang des 17.jahrhunderts an in spanien im umfeld der jesuiten lebte, aber schon eher eine pessimistischere weltanschauung pflegte, seinen ‚criticon’ (publiziert 1651-57) : da stehen sätze drin: “Wahrhaftig“, sagte Critilo, „mir behagt diese Dechiffrierkunst, ja, ich sage, man kann nicht einen Schritt tun ohne sie“. „Wie viele Chiffren mag es wohl auf der Welt geben?“ fragte Andrenio. „Unendlich viele, und sehr schwer zu kennen; aber ich verspreche, euch einige davon zu erläutern, die geläufigen meine ich, denn alle – das wäre unmöglich. Die umfassendste unter ihnen und an der die halbe Welt hängt, ist das ‚et cetera’“, ganz unter anderen ebenso gescheiten sätzen : da kann man sich noch heute wundern und den kopf drüber erfreuen). aber die ‚gott lebt’-sprüche waren eher à la „gott sass gerade bei seinem pastis, als jesus, sein sohn, ihn fragte : ‚warum hast du die welt erfunden?’“ und gott sagte, „frag deinen biologischen vater, der heisst geist“ – das ist jetzt 2008 von mir, und vielleicht nicht im pastisgeiste von gianni und toni, und das ist nun ebenso pastis und auch nicht grad gescheit : aber da ist viel 'unbehagen in der kultur' am werken, sehr freud auch nicht abseits, der alternde, nicht mehr so optimistische).) etwas weniger von gott etc. und etwas mehr von gracian wär vielleicht besser, man kann das buch aufschlagen, wo man will, es ist immer wild: "'Das da', sagte Andrenio und wendete sich dem zu, der ihn suchte, 'scheinen mir Menschenköpfe zu sein.' 'Das sind sie auch', antwortete der Alte, 'und einer davon ist deiner. Kopflose Menschen, sag ich, gehören sie und sind mit mehr Wind als Verstand angefüllt und andere mit Füllhaar, mit Ränken nämlich und Lügen.'"
alles excerpt und etc.

 

SEw busterzettel01IMG 1441

"Ein Durcheinander ist das, ganz von Verstehen bis Garnichtsmehr" sagte Buster und schaute in die Runde der Zuhörer. Die aber waren, da die Vorstellung schon mit Applaus abgeschlossen war, bei der Garderobe und schwenkten ihre Papierchen mit Chiffren für ihre Mäntel und andere Überkleider.

buster said this.

"the butcher said 'bye hon, gotta gonna work, see ye in the sheets later'."

und, da ich grad am hantieren bin:

"'oh god said to abraham: 'kill me a son'
abe says, 'man, you must be puttin' me on'
god say, 'no.' abe say, 'what?'
god say, 'you can do what you want abe, but
the next time you see me comin' you better run'
well abe says, 'where do you want this killin' done?'
god says, 'out on highway 61'."

i guess bob dylan said that.

and as famous machiavelli rhymed:
„Above the doors, which always, as we said,
Remain flung open, you can also see
Both Case and Luck with eyless, earless heads.“

das ist eins, das andere ist (alles aus dem kontext genommen : bricollage, my french!):
„But, leering once again, she said. ‚Well now,
tell me, how did you fall into this valley
Which is not kept by man nor tilled by plow?’

Over my cheeks a flame ran, violent
And quick, and they no more were pale or wan,
And with a shrug of the shoulders I stood silent.

I would have liked to say: ‚My foolishness,
My futile hopes and all my futile thoughts
Have made me sink so fast into this place.’“

and this from unknown anonymous (pleonasm! are you sure?):
"What I have liked to say:
'Just looking for whatever,
My teddybears for sure', blushing allover

Hardon and all excited.
To my excuse i say 'Nothing i'm going
For - t's just me mindlessly wandering
Wondering perhaps, not necessarely though
Oh well,
it's nuffin', right?'"

immer wieder (and i will come back to that topic . no wonder why!) : the emperor wears no clothes! dä chäser füdliplutt! der kaiser: hab vergesessen was, aber 'no peeping tom' : alles klar : no hide no hiding : gerber, gib dem chäser, was des chäsers ist : tarzans unterhös, at least, bitz leopardenfell :schamgedeck! und lianenschnell!

(wo will das alles hinaus? hinaus! fort schnell!)

(a not intended ending of this xburpt : "me tarzan" - "me jane" - "hi partcan" - "hi frame" ...

„But I’m not a serpent, I tell you!“ said Alice. „I’m a – I’m a ....“
„Well, What are you?“ said the Pigeon. „I can see you’re trying to invent something!“
„“I – I’m a little girl,“ said Alice, rather doubtfully, as she remembered the number of changes she had gone through, that day.
lewis caroll alice’s adventures in wonderland

and before i forget : there was allan ginsberg dragging his ass through the universe : amongst billions of others : rush hour, right, all towards eternity...
(uhh me gwad : we need youturnity pl’ece : if i think of that i rather go to catspoophome : from catfood to catpoop : yes, that could be a good life, couldn’t it (show me alternatives, if you disagree).)

> gott, ein nomade > understanding something? > the butcher and the slaughterhouse > the piggies jive > LIFE

[mvs:081203/08]

excerpieren

excerpieren ist ein wenig das einrichten einer wunderkammer des geistes, des denkens. das basteln eines weltbildes mit fragmenten, fundstücken aus texten anderer: aus dem, was die welt an texten bietet, sich einen eigenen (meta)text schreiben.
andere brauchen das fortwährende excerpieren zum schreiben eines sich permanent verändernden lebenstextes, eines ‚nomadisierenden’ weltbildes (jean paul: der unbestritten wunder(-tüten)vollste jongleur mit excerpten ist nie zum bloss kustos seiner sammlung oder zum anekdotenerzähler (die schlimmsten literaturliebhaber, die mir je begegnet sind, sind diese verzierakrobaten, die zu jedem textli noch ein anekdötli wissen und, beinahe zwangshaft, auch zum besten geben müssen) geworden: nie hab ich einen präziseren und lusttrunkeneren excerpteur gelesen!).

[mvs040118]

die freiheit, zu werten und auszuwählen: aus musikstücken phrasen, sequenzen, aus büchern sätze, passagen, in der stadtforschung nur bei 25° C unterwegs sein, geschichte als abfolge von wichtigen ereignissen erzählen, die eigene biographie um die eckdaten herum drapieren. excerpieren ist schön, weil es einem die freiheit gibt, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden, für die schwachen momente der welt nicht zuständig zu sein, und das wenige, was behaltenswert ist, auf eigene weise neu zusammenzuflicken.

[lh]

excerpieren ist also auch: die hosensacksammlung, der kindliche stolz auf das eigen (selbst) gefundene und damit beinah auch erfundene. weit über das gierige und wahllose zusammenramassieren hinaus gilt das augenmerk dem bedeutenden, der qualität und nicht der quantität: schliesslich bestimmt das fundstück das weltbild und damit auch, was in zukunft denk- und (er)lebbar wird.
es ist ein intensiver dialog mit dem excerptierten autor – besonders wenn man die excerpte kommentiert. noch weiter führt das gespräch, wenn die excerpte anderen mitgeteilt werden: da entsteht schon so etwas wie ein diskurs zwischen mehreren.

[mvs040118]

ja, mit den übermittelten dritten komm ich mir zuweilen ein wenig vor wie ein kind, das jemandem seine sandburg oder sein bestes versteck zeigen will: kleine universen, die über das eigene selbst hinausweisen, und doch so eng grad jetzt (im moment) mit mir verbunden sind. wohl auch eine art von intersubjektiven behelfsflicken, aber nicht die schlechtesten meine ich, und ich verstehe verweise, excerpte, auswahlen schon auch sehr fest als eigene aussage, über sich sogar (so auch das plagiat, im weitesten sinne).
aber viel überlegen tu ich mir jeweils schon nicht dabei und ankommen tut das beim anderen ja auch oft etwas isoliert oder verdreht, weil man grad in einen anderen gedankenteppich verwoben ist, mais tant pis pour celui qui ne sait pas se mêler les choses selon son esprit.

[lh]

darüber wie excerpte als redundante schnörkel in texte eingefügt werden, müsste man mehr schreiben (und an dieser stelle würd ich jetzt grad gern eins einfügen, wenn ich denn eins aus dem unendlichen zauberkasten zaubern könnte... lefèbvre vielleicht, kritik des alltagslebens, inkl. zitat im zitat, und wundersame purzelbäume macht er da wieder (was ist genau los mit der jugend? und wie hat drieu la rochelle geendet? etc.), ein link auch zu goethe (trost bei), zur freiheit im allgemeinen (vgl. sartre) und so verstrickt sich das in einem fort:
< Unter dem Vorwand der Freiheit und der Individualität bleiben die Franzosen "abandonnés" ¬ (man denke an die Situation der französischen Jugend!). Dieses so bemerkenswerte Wort stammt von Drieu la Rochelle; und nicht weniger bemerkenswert waren die Schlüsse, die dieser Schriftsteller aus seiner Bemerkung ziehen wollte; man weiss, wie er endete. Das "geistige" Verlassensein, in dem sich das "private" Individuum abmüht, erlaubt es allennoch so trügerischen "geistigen" Mächten, ihre falschen Lösungen zu präsentieren und gleichzeitig so zu tun, als würden sie gegen das falsche Bewusstsein und das falsche Leben ankämpfen... >
(davon treff ich hier eben so viele: menschen, die die welt retten möchten, aber eigenlich nicht so recht wissen wie. und dann sagen sie sätze wie "es ist ja schon alles gesagt, jetzt muss man es nur noch umsetzen", und dann möchte ich am liebsten schnell verschwinden, um da nicht mithelfen zu müssen.)

[lh]

SEw exzerpiersyst001

„Man kann eine sehr hübsche, aber kleine zusammengeschmolzene Erde zusammenbringen, wenn man die Reize der alten exzerpirt und ordnet.“

jean paul, kampanerthal

> auslassung > zensur > selektionieren > text > sammeln > sammlungen > jean paul > diskurs > zitat

exotismus

„da blüh ich auch“ aber: exotisch ist alles. und bitz toxisch ist es ja auch, daher die wirksamkeit.

> „wo die zitronen blühn“

[mvs:05..../130830]