zauberei

im anhang noch ein wunderliches bild : die gesockelte gipsjesusstatue auf unstabilem einkreuzbein X-tischchen plus kreuzbeiniges kind plus übermutter mit herz auf undefiniertem fleck : so was gwaggliges kann doch nicht gut kommen, oder? oder doch, resp. gar nicht. (zu dem bildli könnte man stundenlang extemporieren, gäll! - nur : mir fehlt grad die lust dazu, leider.)

SEw zauberei katholisch01

[mvs:100619]

zum beispiel

das gerade entschwundene ist das noch kaum erinnerte – das sehr fest noch gegenwärtig zwischen wahrnehmung und erinnerung schwebende : das (an)wesende – die gegenwart des nicht da seienden. ganz einfach : wer die geliebte vermisst, legt, ganz zum beispiel, archive des erinnerns an, tableaus der gegenwärtigkeit. und ist ganz gegenwärtig im bewusstsein der abwesenden (die mit ihren tableaus des erinnerns spielt) und sich selbst, (macht alles grammatikalisch keinen sinn mehr, aber das ‚und sich selbst’ muss hier schon kommen, weil: es geht schon immer um ein ich). und dann weiss man, zum beispiel, nicht mehr ein noch aus. aber der wunsch perpetuiert sich sehr (: und der wunsch kennt sich selten so ganz in- und auswendig – oder ist es mehr, dass ich ihn nicht so ganz kenne : den wunsch soll mir doch jemand mal gesellschaftsgerecht vorstellen!). es gibt kein wunderlicheres perpetuum mobile als die liebe.
und jetzt hätt ich mal gerne ein gutes beispiel zur liebe, das mir alles erklärt.

„Muss man den letzten Müssiggänger darauf hinweisen, dass ein ‚Tableau’ (und wahrscheinlich in allen möglichen Bedeutungen des Wortes) formal eine ‚Serie von Serien’ ist? Auf jeden Fall ist es kein kleines festes Bild, das man vor eine Laterne stellt – zur grossen Enttäuschung der kleinen Kinder, die in ihrem Alter freilich die Belebtheit des Kinos vorziehen.“
lit.: Michel Foucault: Archäologie des Wissens (Frankfurt/M. 1973)


„Was also ist dieser vergängliche Augenblick, von dem wir unsere Identität gar nicht zu trennen vermögen und der sie mit sich fortnehmen wird?“
lit.: Michel Foucault: Dits et Ecrits. Schriften (1). (Frankfurt/M. 2001)

[mvs:040302]

zuzwinkern

: so kurz die eigene lust und die eigenen bedürfnisse in instant-kommunikation dem anderen, dem auch kurzbereitwillig daseiend empfangenden vermitteln und durch den akt des zwinkerns auch gleich die durch den wunsch entstandenen bedürfnisse befriedigen : der wunsch, kaum ausgesprochen, ist schon erfüllt.

> flirt > temporär > ganz entschwindend > solidarität, unbestätigte > acte gratuit

[mvs:040813]

zzetera, et

“listen : i heard a voice outside, saying: ‘…’”
don’t worry : it’s not an unknown shakspeare quote, it’s only me, babbling.

> gezeter > sing along with vänçi > listen

[mvs]

ZZZ = schnarch

«nobis autum (si forsan miraris hanc tractandi rationem) visum est interim ludere in vocabulis» – übersetzt, 1574, als «so dich diss unser schreiben und art zu reden/ wunder nehmen: sollstu wissen/ dass uns also mit worten zu kurzweilen gelustet hat»
so wär ein schönes leben: mit wach und schlaf und traum : ein sich verlust(ier)en : verlustieren im verlust : nomadisieren im dasein und nichtdasein.

ZZZ (IN SPRECHBLASE: SNORE ON, LITTLE SNORER, SNORE ON (and this got nothing to do with the following paragraph (lemma) - it’s just my mind meandering))

lit.: Paracelsius: De vita longa. Foucault, Michel: irgendwo, auch. Negt, Oskar / Kluge, Alexander: Geschichte und Eigensinn.

 

> schlaf > morpheus > nomade > sprechblase

[mvs:031222]

ZZZZZ

ZUM SCHLUSS


ich danke. thank you.

[mvs:all the time]